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Vernerův mlýn
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Brloh 26, 440 01 Louny

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18.3.2013

Ostern in der Mühle: 30.3.2013, 13:00 delitko.png

31.3.2012

Schauen Sie sich die Unterrichtsmaterialien OSTERN IN DER BÖHMISCHEN MÜHLE. delitko.png

1.2.2011

Schauen Sie sich die Unterrichtsmaterialien Wege des Roggens und Von einer Mühle zu der anderen. delitko.png

6.11.2010

Interview mit Ing. Stanislava Šefčíková für den ČR Sever.
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Schmied

Das Schmiedehandwerk ist ebenso alt wie die Erfindung des Eisens. Ursprünglich brannte der Schmied die Holzkohle für den Ofen, schmolz und verarbeitete das Erz. Später machte sich der Handwerker, der das entstandene Eisen verarbeitete /schmiedete/, als Schmied selbstän-dig. In Böhmen wird dieser Beruf bereits im 10. Jahrhundert in den Herrenhöfen, später auch in den Städten erwähnt, weil jedes ordentliche Dorf einen Schmied einfach nicht entbehren konnte. Er fertigte - schmiedete Bleche, Eisenstöcke, Schläger und Waffen /Schlegel, Streitkolben, Flegel/, Gitter. In der Gotik fertigte er dann die ganzen Fialen und kleine Pfeiler, Tore, Beschläge, Ringe und Türklopfer, einbruchsichere Truhen, natürlich das ganze Haushalts-, Handwerks- und Wirtschaftswerkzeug. Zur Beendigung des Werkes arbeitete er mit dem Schmied, Erzeuger von Harnischen sowie Gürtler oder Spornenmacher zusammen. Ziselierte Dekorationen und Ziergitter zählten dann bereits zum Kunstschmiedehandwerk als eine von vielen Zweigen der historischen angewandten Künste. Zum wichtigsten Schmiedewerkzeug gehörten Schmiedefeuer, /englischer, französischer oder deutscher/ Amboss, Hammer, Zangen, Klemmen, Sägen und Feilen. Der Schmied betrieb ebenfalls oft die Hufschmiede, die in der damaligen Zeit genauso wichtig war wie die heutige Automobilreparaturwerkstatt.